Steuerberatung - von innen betrachtet
Immer mehr Unternehmen leiden unter einem ganz neuen Abfallproblem: Datenmüll!
Eine gewagte These?
Die Festplatten unserer EDV ächzen seit langem schon unter ihrer Datenlast. Ein neuer Fileserver muss her, da führt nun kein Weg mehr dran vorbei. Gleichzeitig ist das ein willkommener Anlass, den Datenbestand endlich mal zu durchforsten. Welche Daten brauchen wir noch, welche sind wertvoll, sogar von existenzieller Bedeutung? Welche nicht, eigentlich schon lange wertlos?
Das ist eine echte Herausforderung. Sind Daten, die schon seit Jahren (scheinbar?) nicht mehr angetastet wurden, noch nötig, gar wichtig? Gibt es eventuell noch irgendwelche alten Verweise darauf, von denen heute keiner mehr etwas ahnt? Also doch besser aufheben, wer weiß, was passiert, wenn wir sie vernichten? Andererseits kostet Speicherplatz Geld. Bei einer Datensicherung in der Cloud sogar ziemlich viel.
Dass wir uns offensichtlich gerade mitten in einer solchen, modernen Müllhalde befinden, wurde uns deutlich, als wir mitten in diesen Überlegungen auf die Neuerscheinung eines Buches aufmerksam wurden:
„Unternehmen versinken im Datenmüll – Ansätze und Vorgehen für ein effizientes Datenmanagement“ (Herausgeber: Wolfgang L. Brunner, Martin G. Bernhard, Jürgen Weber).
Die Autoren untersuchen und erörtern die Frage, wie sich Datenmüll regelmäßig aufspüren und entsorgen lässt, wie er entsteht und wie die daraus resultierenden Risiken einzuschätzen sind.
Wir werden es aufmerksam lesen und hier über unsere Erkenntnisse berichten!


Datenmüll